Haufenweise Klamotten

Hallöchen ihr Lieben,

heute möchte ich mich ein wenig über meinen vollgestopften Kleiderschrank auslassen. Wobei der vollgestopfte Schrank jetzt eigentlich der Vergangenheit angehört, denn voll ist er nicht mehr. Viele von euch berichten, dass die Kleiderschränke anhand der Marie Kondo-Methode ausgemistet werden konnten. Die Lektüre dieser Dame war für mich gar nicht nötig, wahrscheinlich auch deshalb, weil ich mich schon seit Monaten mit dem Entrümpelungsgedanken befasse und deswegen keine Anweisungen zum Ausmisten mehr brauchte. Was mich nur erschreckt ist die Tatsache, dass ich im Bezug auf den Kleiderschrank eigentlich schon immer mit der 1-Raus-1-Rein- Methode gearbeitet habe, also immer, sobald ich was Neues angeschafft habe, kam etwas Altes dafür in die Altkleidersammlung. Umso wunderlicher erscheint es mir, dass ich trotzdem so viel rausschmeißen konnte und dabei eigentlich immer noch genug habe. Klar fehlen mir hier und da ein paar Teile, aber das konnte ich bisher mit anderen Kleidungsstücken kompensieren. Irgendwann steht ein Neukauf an, das steht fest. Aber erst einmal möchte ich noch etwas die Leere im Schrank genießen. So lange nutze ich meine Listensammlung, um festzuhalten, was ich neu brauche und wenn ich dazu bereit bin, ziehe ich los und kann anhand meiner Liste ein wenig shoppen. Ich bin ziemlich radikal vorgegangen, da ich in letzter Zeit auch immer die gleichen Teile angezogen habe. Durch den monatelangen Gedankenvorlauf habe ich mich wohl auch schon innerlich von vielen Teilen verabschiedet.

Ich habe nicht alles an einem Tag oder einem Wochenende gemacht, dafür war es auch einfach zu viel und die Aktionen eines bestimmten Online-Auktonärs laufen ja auch immer eine bestimmte Zeit lang. Ich muss leider sagen, dass wohl der Großteil im Altkleidercontainer verschwunden ist, bei vielen Sachen ging es einfach nicht anders, da Nähte rausgezupft oder verzogen, Löcher in den Klamotten oder auch einfach olle Teile dabei waren, die man keinem mehr zumuten kann. Nichtsdestotrotz konnte ich noch viele Teile verkaufen, ein paar Sachen verschenken und zwei große Kartons spenden. Jetzt packe ich aus den Überresten nochmals ein paar gut erhaltene Teile für ein Sozialkaufhaus zusammen. Ich habe bereits vorgestern eine ganze Kofferraumladung (Dacia Duster) zum Sozialkaufhaus gebracht und konnte mich dort noch ein wenig umsehen. Somit kann ich nun auch besser einschätzen, was ich dort vorbeibringen kann. Außerdem habe ich zwei Bettwäschegarnituren zuhause vergessen 😉

Ich kam zu spät auf den Trichter eine Liste zu führen, habe aber nach dem ersten Schwung damit angefangen. Und es ist wirklich gruselig die Zahlen zu sehen. Es sind allein 28 T-Shirts und 18 (!) Hosen aus meinem Schrank verschwunden. Das ist Wahnsinn, zumal es mir nie so vorkam, als würde ich wirklich solch eine Masse an Hosen besitzen. Bei den Shirts war mir klar, dass es eine Menge sind, aber die 18 Hosen sind wirklich krass. Insgesamt habe ich im ersten großen Schwung 170 Teile aus meinen Schränken verbannt, inklusive Handtaschen, Blazer, Mützen, Pullis usw. Wieviel braucht ein einzelner Mensch? Ich glaube, dass ich jetzt weniger als 170 Teile im Schrank habe und weiß, dass ich immer noch was aussortieren könnte. Dazu muss ich aber erst einmal ein paar neue Dinge kaufen, da ich sonst keine Alternativen mehr für die jetzt fehlenden Klamotten habe. Dann wird es wirklich knapp. Aber wenn ich die Ersatzware im Schrank habe, wird der Rest auch noch rausfliegen und ich bin dann hoffentlich für´s Erste so zufrieden mit dem Inhalt meines Schrankes, dass ich keine Kleiderleichen mehr haben werde.

Ich bin jetzt erst einmal happy über das Ergebnis und kämpfe schon weiter an meiner größten Baustelle im Entrümpelungswahn, nämlich an meiner Abstellkammer.

Wie haltet ihr euren Kleiderschrank auf Vordermann? Ich gehe leidenschaftlich gerne shoppen, aber zur Zeit habe ich ungefähr Null Interesse daran. Geht es euch beim Ausmisten genauso?

Ich wünsche euch allen noch einen tollen Restsonntag, bis bald!

Christina

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12 Kommentare zu “Haufenweise Klamotten

  1. Meine Leidenschaft zum Shoppen beschränkt sich im Großen und Ganzen auf Schuhe und Hosen. Von „alten“ Hosen trenne ich mich allerdings nur, wenn sie nicht mehr passen oder irgendwas daran kaputt ist. Mit Oberteilen gestaltet sich das ganze etwas schwieriger, denn irgendwie finde ich nie was passendes für mich. Somit trenne ich mich da selten von meinem Sortiment. Liebe Grüße, Sabrina

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    • Bei mir ist es lustigerweise genau anders rum. Ich kaufe super gerne Oberteile und habe auch sehr viele Sportshirts, aber von beidem konnte ich ja jetzt einiges aussortieren. Da es bei mir arbeitsmäßig schon mal schmutzig werden kann, habe ich mit der Zeit viele billige Hosen und Oberteile angehäuft, die gerne dreckig werden dürfen und notfalls täglich gewechselt werden können. Jetzt habe ich mir im Schrank ein Fach für Arbeitssachen angelegt und hoffe, dass ich damit klar komme. Viele Grüße, Christina

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  2. Hallo, so schlimm ist es bei mir dann doch nicht. Hosen besitze ich um die 10 Stück. Bei mir ist es seit jahren gleich, 2 x wird ausgemistet, und über viele Teile freuen sich meine Schwestern noch, da ich viel weggebe, was ich so gut wie nie getragen habe. LG britti ♡

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  3. Ich habe zwar auch regelmäßig ausgemistet, aber nicht so gründlich, wie ich es jetzt getan habe. Ich habe oben schon geschrieben, dass ich sehr viel für die Arbeit angehäuft habe und natürlich hat sich bei vielen Dingen auch einfach mein Geschmack geändert, weshalb noch ein „paar“ Teile mehr rausgeflogen sind.

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  4. Irgendwie habe ich gar nicht so viele Kleider, da ich jahrelang nichts mehr gekauft habe. Da ich aber trotzdem irgendwelche Teile habe, die mir nicht so ganz passen, werde ich dein Beitrag als Vorbild nehmen und diese weiter geben.

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  5. Ich habe wirklich wenig klamotten. Liegt aber zum grossten teil daran dass ich keine standard figur habe und es daher schwer ist klamotten zu finden. Hinzu kommt noch dass ich am liebsten baumwolle anziehe und eigentlich nichts mit polyester drin, da reduziert sich die auswahl dann noch mal…
    Ich find super wie du deinen kleiderschrank ausgemistet hast! Die anzahl der rausgeflogehen klamotten ist echt beeindrucken

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  6. Himmel, 170 Teile. Respekt. Ich bin ganz erschrocken bei der Zahl. Aber wahrscheinlich habe ich mindestens genauso viele Dinge im Schrank liegen. Und wenn es nicht im Kleiderschrank ist, dann im Schuhschrank oder in den Schränken, die oben vollgestopft sind mit Kram. Das gefällt mir, der Abschnitt, in dem du schreibst, dass du dich über die vielen Monate innerlich schon von vielen Sachen verabschiedet hast. Ich bin ja auch gerade dabei, die Schränke ganz kritisch durchzugehen und es geht mir wie dir, je länger ich über Gegenstand X oder Y nachdenke, desto mehr weiß ich schon, dass er jetzt wirklich weg kann. Gut so.
    Ich mag Kleidung einkaufen gehen überhaupt nicht. Ich finde das sooooo lästig, daher gehe ich meist nur 2 mal im Jahr und dann ganz gezielt in genau ein Geschäft. Alles, was ich dort nicht bekomme, benötige ich auch nicht. Es funktioniert seit vielen Jahren grandios, hoffentlich aber schließen die nicht irgendwann, dann fange ich wieder von vorne an…
    Bei den T-Shirts könnte ich mal durchgehen und die, die nicht mehr gut sind, für mein Babykleidung-Nähprojekt verwerten. Mal schauen…
    Danke für deinen lesenswerten Beitrag und deine ehrlichen Einsichten in deinen Schrank!
    Viele Grüße und weiter so!
    Anni

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  7. Wow, 18 Hosen ist echt ne Menge. Und dann 170 Teile insgesamt. Alle Achtung. Aber so ist das, man steht immer davor und denkt, man habe nichts zum Anziehen und dann kann man bald eine ganze Kompanie damit ausstatten. 😉
    Liebe Grüße, Kerstin

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